Findige Architekten mit Sprechstunde für Problemzimmer • 13.03.08
Sich bei der Inneneinrichtung von Experten beraten zu lassen - das kennt Otto Normalverbraucher ja aus dem TV. Ohne Kamera geht das auch - doch wer leistet sich schon einen Innenarchitekten? Offensichtlich eine Menge Leute, sonst würde es die RoomDoctor wohl nicht geben. Das Netzwerk aus freien (Innen-)Architekten hat sich den Namen auch vorsichtshalber als Marke eintragen lassen. Sicher nicht dumm, denn die Idee ist zwar nicht neu - die Umsetzung schon.
So steht außer Frage, dass ein “normaler” Innenarchitekt sicher ähnlich arbeitet wie die Raum-Doktoren der Firma. Allerdings bestellt man sich seinen Doktor im Internet zum ersten Beratungsgespräch - oder nennen wir es lieber Hausbesuch. Denn Vokabular aus der Medizin nutzen die Architekten auf ihrer Seite konsequent - auch das unterscheidet sie vom herkömmlichen Innenarchitekt.
Und so ist RoomDoctor (vielleicht) nicht nur der Weg zum schönen Zimmer für den Verbraucher, sondern auch und vor allem gute PR für die Branche: Witzige Werbeidee, zahlreiche Presseberichte und zeitgemäße Form des Angebots geben der Leistung einen hübschen Mantel. Dass dahinter ein Netzwerk von Leuten steht, die nichts anderes anbieten als ihre Kollegen ist doch egal, oder?









