Von einer “Rückkehr zur Normalität” sprach ein Vertreter der spanischen Immobilien-Händler-Vereinigung API mit der Tageszeitung El Mundo, liest man derzeit auf spanienaktuell.com. Vor dem Hintergrund der Immobilienkrise, die besonders die Urlaubsparadise der Küstenregionen erfasste, sieht “normal” zwar nicht unbedingt aus wie vor dem Einbruch des Marktes - so wandelt sich laut spanienaktuell.com auch die spanische Mentalität, auf Teufel komm raus ein Eigenheim kaufen zu müssen.
Das bezeichne die Tageszeitung El Pais gar als ein Ausbremsen des Hypothekenmarktes. Die Neuverschuldung spanischer Haushalte habe 2007 ihr geringstes Wachstum seit 13 Jahren erfahren, heißt es auf der Seite. Mit anderen Worten: Der Markt für Mietwohnungen, der traditionell gerade mal zehn Prozent des Gesamtangebotes ausmacht, wächst.
Der Bau- und Immobilienboom lockte nach Angaben der Newsseite hunderte Makler und Büros ohne Businessplan auf den Markt. Die Nachfrage habe zeitweise das Angebot überholt, beruft sich spanienaktuell auf eine die API, gerade von Briten und Deutschen versprachen sich viele Neulinge schnelles Geld. Die Rechnung ging nicht auf - daran trägt auch das Internet seine Mitschuld: Rund 60 Prozent aller Immobilienverkäufe würden mittlerweile über das Web angestoßen. Zusammen mit der wachsenden Bereitschaft der Spanier, die Mietwohnung dem Hauskauf vorzuziehen, eine brisante Situation für die kleinen Makler vor Ort: Rund 32.000 Agenturen stellten 2007 den Betrieb ein. Das seien rund 40 Prozent der Branche.
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