Immobilien und Grundstücke in der Türkei zu kaufen, ist für Ausländer offensichtlich nicht die leichteste Übung. Noch Mitte April hatte die Regierung Maklern den Verkauf von Grund und Boden an Ausländer untersagt. Heute meldet die Prima Alanya via OpenPR, laut einer neuen Gesetzesvorlage dürfe bald wieder gehandelt werden - so lange nur bis zu zehn Prozent der Gesamtfläche in ausländischen Besitz gingen.
Weitere Bestätigungen der Meldung finden sich bisher nicht. Die Prima Alanya mit Sitz in Hamburg und Alanya vermittelt seit 15 Jahren türkische Immobilien an Ausländer und zählt somit zu den Leidtragenden des Verkaufsverbots. Auch vor dem Hintergrund einer Immobilienmesse vom 8. bis 11. Mai in der Region Antalya dürfte der Markt auf gute Nachrichten angewiesen sein.
Focus Online hatte kurz nach Bekanntwerden des Verbots gewarnt, überstürzt Immobilien in der Türkei zu kaufen, ohne sich vorher zu informieren. Wichtigster Punkt sei der Eintrag ins Grundbuch (Tapu). Eine notarielle Beglaubigung wie in Deutschland habe in der Türkei quasi kaum Stellenwert.
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