Archiv für 02/2008

Der Fiskus kriegt die Küche: Erben ohne Extrawurst18.02.08

Wer Immobilien erbt, genoss bisher eine steuerliche Extrawurst - für Wohnung, Haus oder das Familiengewerbe wurden deutlich geringere Abgaben fällig als bei Kapital- oder Barvermögen. Im neuen Erbschaftsteuerrecht ziehen die Forderungen des Fiskus nun offensichtlich gleich. In welcher Form und Ausmaß, vermag man noch nicht verlässlich sagen. Erst am vergangenen Freitag verabschiedete der Bundesrat einen Forderungskatalog, wie die netzzeitung vermeldet. Finanzminister Steinbrück zitiert das Online-Blatt beschwichtigend: “Oma ihr klein Häuschen bleibt steuerfrei” - Startschuss für den “Ring deutscher Gutachter” und dessen Mitglieder, in die PR-Offensive zu gehen.

So zeigen die Wertermittler und ihre Vereinigung vermehrt Flagge. Denn die Höhe der Besteuerung ergibt sich aus dem Verkehrswert der vererbten Immobilie. Die Bewertung nehme das Finanzamt vor. Es sei denn, der Eigentümer beauftragt damit Dritte. Die Neuerungen in der Erbschaftsteuer sind ein Aufreger für viele Betroffene. Besonders, wer eine Firma samt gewerblicher Immobilie erbt, muss damit rechnen, dass dem Gewerbe Kapital entzogen wird, heißt es von Wertermittlerin Barbara Koch. “Mitunter kann dadurch die Firma ins Schlingern geraten”, heißt es in einer Mitteilung an die Presse. Minister Peer Steinbrück sieht zuversichtlich nur drei von vier Unternehmen betroffen.

Koch rät, bereits zu Lebzeiten zu vererben: Nutzen und Ertrag bliebe beim Übergeber, im Erbfall “ist wegen der vorausschauenden Gestaltung des Verkehrswertes der Fiskus nicht automatisch der Haupterbe”. Was besonders interessiert, ist die Quintessenz, nämlich die Wertermittlung und die damit entstehenden Steuerabgaben für Hinterbliebene: “Wir Fachleute für Immobilienbewertung helfen Ihnen gerne bei der Reduzierung des Verkehrswertes Ihrer Immobilie.”

In diesem Zusammenhang hört es sich nicht mal seltsam an: Den Verkehrswert senken, um mehr davon zu haben. Was es genau damit auf sich hat, verrät der “Ring deutscher Gutachter” unter seiner gebührenfreien Nummer: 0800-6644526. Ob und in welcher Situation die Konzepte im Erbschaftsfall Sinn machen, muss trotzdem jeder selber wissen…

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Immobilien kaufen und Energie sparen bei der SaaleBau15.02.08

Beratung bei der SaaleBau

Energieeinsparung und grüne Gärten sowie eine Grundstücks- und Immobilienbörse stehen auf dem Programm der SaaleBau in Halle. Zum 16. Mal präsentieren sich auf der größten Baumesse Sachsen-Anhalts vom 7. bis 9. März Dienstleister und Produzenten aller Bau- und Einrichtungsbereiche. Und auch das selbst auferlegte Motto des Ausstellungsbereichs “Energie” zeugt davon, dass hier Profis unterstützt werden: “Besser mit Architekten.” Eben diese sind zum ersten Mal mit ihrer Kammer mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Im Vordergrund stehen dabei Möglichkeiten, weitsichtig energiesparend zu bauen und zu wohnen. Unterstützt wird der Ausstellungsbereich durch den 11. Merseburger Solartag.
Mehr zur SaaleBau, Sondermessen und der begleitenden Grundstücks- und Immobilienbörse auf der Homepage der Halle Messe. (Foto: HalleMesse/SaaleBau)

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Europäische Immobilienmärkte: München Top, Deutschland Flop14.02.08

München schafft es als einzige deutsche Stadt in die Liste der zehn stärksten Immobilienmärkte Europas, glaubt man der Immobilienberatung Knight Frank LLP. Wie das Premium-Immobilienmagazin und -portal Bellevue berichtet, liegt München damit unter anderem hinter London, Dublin und Madrid. Frankfurt auf Platz 11, Hamburg auf dem 15. sowie Berlin als Schlusslicht schwächeln im europäischen Vergleich, heißt es in der Online-Ausgabe. Überdurchschnittlich würden hingegen die Märkte in Norwegen und Schweden wachsen.

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Balkon passt an die kleinste Hütte12.02.08

Bloomframe als FensterBloomframe in der WandlungsphaseBloomframe als Balkon
Die wirklich clevere Lösung für Sonnenjünger ohne viel Platz zeigt gerade das Kundenmagazin der Schwäbisch-Hall “House And More” auf seiner Seite. Der “Bloomframe” wandelt sein Dasein binnen 15 Sekunden vom Fensterrahmen zum Balkon. Erfunden haben das praktische Klappbalkon-Gerät die niederländischen Architekten Hofman und Dujardin, die sich mit schrägen, praktischen und trotzdem stylischen Ideen einen Namen in Bau- und Immobilienbranche machen.

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Ferienhaus-Shopping: Jagdsaison beginnt im Frühling10.02.08

Die Deutschen bleiben mit ihren Ferienhäusern offensichtlich gern im eigenen Land - 31,7 Prozent mieten sich im Inland ein Urlaubsdomizil, wie die “Welt” mit Verweis auf eine Studie des Ferienhausvermittlers FeWo-direkt vermeldet. Besonders die Küstenregionen würden boomen. Mit 14,4 Prozent liegt Spanien - besonders mit den Regionen Mallorca und Costa Blanca - vorn. Und verwies Italien mit 12,9 Prozent als Lieblings-Auslandsziel der deutschen Urlauber ab.
Rund 1,8 Millionen Deutsche nennen ein Zweithaus an einem Urlaubsort sogar ihr Eigen, heißt es außerdem - und im Frührjahr startet die Jagdsaison auf Zweitdomizile mit Erholungswert. Denn schon im Sommer kann sich die Investition lohnen: Wer die Bleibe am Urlaubsort in Abwesenheit an Feriengäste vermieten lässt, hat nach den Umfragen der FeWo-direkt eine attraktive Zielgruppe. Die meisten Gäste, schreibt die Welt, seien zwischen 30 und 60 Jahren alt, Familien stellten 52,1 Prozent. Zudem würden mehr als zwei Drittel der Mieter über ein haushaltseinkommen von über 3000 Euro verfügen. Deutlich beliebter als die direkte Nähe zum belebten Strand, heißt es außerdem, seien daher auch beschauliche, ruhige Domizile.

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